Wer ich bin und was mich bewegt
Ich bin Vanessa Godau - Gesundheits- und Krankenpflegerin, Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrtie und zertifizierte Traumapädagogin.
Aktuell arbeite ich hauptberuflich in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik. Dort begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Familien in herausfordernden Lebensphasen.
Nebenberuflich biete ich mobile Krisenbegleitung an, weil ich erlebt habe, wie wichtig Unterstützung genau dann ist, wenn sie gebraucht wird - und nicht erst Wochen oder Monate später.
Es ist mir ein großes Anliegen, Menschen in akuten Belastungssituationen dort zu begegnen, wo sie sich sicher fühlen.
Ich arbeite wertschätzend, flexibel und auf Augenhöhe - mit Ruhe, Klarheit und dem Blick darauf, was im Moment wirklich hilft.
Warum ich diesen Weg gehe
Durch meine Arbeit habe ich viele unterschiedliche Menschen begleitet: Kinder und Jugendliche, die plötzlich nicht mehr zur Schule konnten, Eltern, die nicht mehr wussten, wie sie ihr Kind erreichen und Familien, die von einer Situation in die nächste geraten sind, ohne Zeit zum Durchatmen zu haben.
Oft waren es keine „großen Worte“, die gefehlt haben - sondern jemand, der da ist, zuhört, sortiert und Halt gibt. Jemand, der hilft, den Moment auszuhalten und gemeinsam wieder einen nächsten Schritt sichtbar zu machen.
Dabei habe ich immer wieder erlebt, wie hoch die Hemmschwelle sein kann, Hilfe anzunehmen - und wie belastend es ist, wenn Unterstützung zwar dringend gebraucht wird, aber erst Wochen oder Monate später verfügbar ist. Genau hier entsteht eine Lücke, die viele Menschen allein lässt.
Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit ist daraus nach und nach ein persönliches Anliegen gewachsen.
Was mir heute in meiner Arbeit wichtig ist
Auch meine eigene Entwicklung hat meinen Blick auf Krisen und Beziehungen geprägt. Ich habe gelernt, wie wichtig sichere Bindungen, offene Kommunikation und Selbstreflexion sind - und wie sehr sie dabei helfen, innere Stabilität aufzubauen. Dieses Wissen ist nicht nur theoretisch, sondern gewachsen aus Erfahrung, Auseinandersetzung und persönlichem Wachstum.
Entscheidend ist nicht die Situation an sich, sondern wie sie individuell erlebt wird. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Belastungen und seine ganz individuelle Art mit, mit schwierigen Situationen umzugehen. Genau deshalb arbeite ich nicht nach starren Konzepten, sondern begegne Menschen dort, wo sie gerade stehen.
Mit der mobilen Krisenbegleitung möchte ich einen Raum schaffen, in dem man nicht funktionieren muss. Einen Raum für Ruhe, Halt und das Gefühl, nicht allein zu sein.
Dieser Weg fühlt sich für mich stimmig an. Weil er verbindet was mir wichtig ist: fachliche Kompetenz, menschliche Nähe und die Überzeugung, dass Stabilität wachsen kann - wenn jemand da ist.

Vielleicht ist jetzt der Moment.
Sie müssen mit einer belastenden Situation nicht erst „fertig“ sein, um Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Manchmal braucht es keinen großen Plan. Sondern einfach jemanden, der mit Ihnen sortiert, mitdenkt und den Druck ein Stück reduziert. Unterstützung darf sich entlastend anfühlen. Und sie darf im Hier und Jetzt beginnen.
